Ein türkischer Immobilienmakler wird in Köln-Mülheim ermordet. Der 72-jährige war allseits beliebt. Es spricht einiges dafür, dass Täter und Opfer sich kannten.
Am 27. Dezember wird der Makler tot im Keller eines Hauses aufgefunden. Der oder die Täter rauben seine EC-Karte. Noch am selben Tag wird damit Geld abgehoben - an einem Automaten ganz in der Nähe des Tatorts. Wie die Täter an die Geheimnummer des Opfers gekommen sind, ist bis heute ein Rätsel. Jedenfalls folgten in den Tagen darauf weitere Abhebungen im Ausland - in Belgien, dann in Österreich und schließlich in Bulgarien.
Einmal wird ein Geldabheber sogar fotografiert - und zwar in Wels in Oberösterreich. Er steht jetzt unter dringendem Tatverdacht. Die Kripo hat mittlerweile Einiges über ihn herausbekommen. Er soll Bulgare türkischer Abstammung sein, 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß.

Angeblich wollte er in das Haus des Maklers in Mülhausen einziehen und soll dort bereits mit Renovierungsarbeiten beschäftigt gewesen sein. Sein Spitzname: "Ferdi". Wie der Mann jedoch mit richtigem Namen heißt, weiß die Kripo bisher nicht.
Kripo Köln, Telefon 0221 - 22 90